Niedersachen klar Logo

Rechtsantragstelle, Beratungshilfe


I. Rechtsantragstelle für Beratungshilfesachen

Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 9.00 Uhr bis 11.30 Uhr,


In der Rechtsantragstelle bekommen Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen einen "Berechtigungsschein", mit dem sie zu einem Rechtsanwalt ihrer Wahl gehen können, damit dieser ihnen rechtlichen Rat erteilt.

Der Berechtigungsschein kann nur erteilt werden, wenn der Anwalt noch nicht für Sie tätig geworden ist, d.h. Sie noch nicht beraten bzw. noch kein Schreiben für Sie gefertigt hat.

Der Rechtsanwalt kann für seine anschließende außergerichtliche Tätigkeit 15,00 EUR zuzüglich der Mehrwertsteuer verlangen.

Zur Prüfung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse sind Gehalts- und Lohnbescheinigungen, Bescheide der Agentur für Arbeit, Rentenbescheide, die Girokontoauszüge des letzten Monats o. ä. vorzulegen.

Gleichfalls sind sämtliche Ausgaben (z.B. Miete, Darlehensrückzahlungen, Ratenzahlungen, Versicherungen) zu belegen.

Diese Unterlagen müssen Sie unbedingt mitbringen.

Den Antrag auf Beratungshilfe können Sie schriftlich oder mündlich stellen.

Weitergehende Informationen und das Antragsformular finden Sie hier.

Bitte beachten Sie:

Für die Bewilligung von Beratungshilfe ist ausschließlich das Amtsgericht zuständig, in dessen Bezirk der/die Antragsteller/in seinen/ihren Wohnsitz hat.


II. weitere Anträge

Zur Antragsaufnahme in allen übrigen Angelegenheiten wird um telefonische Terminvereinbarung über die Zentrale, Tel: 05351/12030 gebeten. So können Wartezeiten vermieden werden.

Es können alle Anträge aufgenommen werden, die in einem amtsgerichtlichen Verfahren gestellt werden können (z.B. Geldforderungen bis 5.000,00 EUR betreffen, Mietprozesse, Anträge nach dem Gewaltschutzgesetz). Ausgenommen sind Anträge, für die ein Anwaltszwang besteht (z.B. Anträge auf Ehescheidung).

Bitte beachten Sie:

Die Bediensteten des Amtsgerichts dürfen nur Ihren Antrag protokollieren, Sie aber nicht rechtlich beraten. Sie müssen konkrete Vorstellungen haben, welchen Antrag Sie stellen wollen. Die Bediensteten des Amtsgerichts dürfen Ihnen auch keinerlei Auskünfte darüber geben, ob ein Prozess Aussicht auf Erfolg bietet.

Bringen Sie bitte alle Unterlagen mit, die nach Ihrer Einschätzung für den Prozess von Bedeutung sein können. Besonders wichtig sind gerichtliche Aktenzeichen, frühere Urteile, Gerichtsprotokolle, vorhandene Verträge und Nachweise über Ihr derzeitiges Einkommen ( z.B. Verdienstbescheinigung, Bescheide der Agentur für Arbeit).

Bild zum Thema aktuelle themen
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln